„Es gibt nur eine Regel in der Fotografie: Entwickle niemals einen Film in Hühnchensuppe.“
— Freeman Patterson

Neues Thema: Illumination

llumination ist die Kunst, Licht gezielt in Szene zu setzen – und das Dunkel zum Leuchten zu bringen. Gemeint ist vor allem die Lichtgestaltung von Gebäuden, Brücken, Parks oder Denkmälern: Wenn nach Einbruch der Dunkelheit Fassaden und Strukturen angestrahlt werden, entstehen Bilder, die am Tag ganz anders wirken. Dazu gehört auch die klassische Festbeleuchtung, also festlich geschmückte Straßen, Plätze und Häuser zu Anlässen wie Weihnachten oder Stadtfesten.

Eine Abgrenzung gibt es zum Videomapping: Während die klassische Illumination mit Farben, Lichtintensität und Schatten arbeitet, projizieren Beamer beim Videomapping lebendige Animationen passgenau auf unebene Oberflächen.

Ein Tipp von Birgit: die Krummhörner Kirchen, die diesen Herbst angestrahlt werden. Auch in Emden gibt es sicher einiges zu entdecken, was abends in besonderem Licht erscheint. Das Thema ist nicht ganz leicht umzusetzen, aber gerade deshalb reizvoll. Stativ, hohe ISO-Werte oder Langzeitbelichtung können dabei helfen.

Und wer es ein bisschen augenzwinkernd mag: Im übertragenen Sinne ist Illumination auch die Erleuchtung, die gedankliche Einsicht oder sogar die spirituelle Erleuchtung. Vielleicht findet ihr ja im häuslichen Umfeld ein Motiv dafür …